Großbritannien schickt im Rahmen einer Anti-Migrationsagenda den ersten freiwilligen Asylbewerber nach Ruanda


Während der britische Premierminister Rishi Sunak an seiner migrationsfeindlichen Haltung festhält, hat Großbritannien die erste Überstellung eines Asylbewerbers nach Ruanda eingeleitet.

Der Umzug, der unter die freiwillige Regelung fällt, unterscheidet sich von einer bevorstehenden Zwangsabschiebungsinitiative. Dies geschah, als das britische Parlament im April einen umstrittenen Gesetzentwurf verabschiedete, der es der Regierung ermöglichte, Asylsuchende zur Prüfung ihrer Fälle nach Ruanda zu schicken, um Asylsuchende davon abzuhalten, gefährliche Reisen über den Ärmelkanal zu unternehmen, um in das europäische Land zu gelangen Dort.

Diese Transfers stehen im Einklang mit Sunaks Agenda zur Eindämmung der irregulären Migration. Berichten zufolge plant die Regierung, bis Juli mit Zwangsabschiebungen zu beginnen.

Berichten zufolge verließ die Person das Vereinigte Königreich, nachdem sie nach der Ablehnung ihres Asylantrags im vergangenen Jahr einer Umsiedlung nach Kigali zugestimmt hatte. Als Gegenleistung für seine Zustimmung erhält er bis zu 3.000 Pfund, heißt es in Berichten unter Berufung auf eine Regierungsquelle.

Während das britische Innenministerium die Berichte nicht bestätigt hat, erklärte ein Regierungssprecher: „Im Rahmen unserer Migrations- und Wirtschaftsentwicklungspartnerschaft sind wir jetzt in der Lage, Asylsuchende nach Ruanda zu schicken.“

Die Regierung rechnet damit, in diesem Jahr 5.700 Migranten nach Ruanda abzuschieben, um die Ankunft mit kleinen Booten davon abzuhalten. Trotz der Zusicherungen der Regierung haben die Bedenken zugenommen, da offizielle Zahlen darauf hindeuten, dass ein erheblicher Teil der identifizierten Personen nicht ausfindig gemacht werden kann oder keine Meldungen mehr an die Behörden gemeldet hat.

Insgesamt 2.145 von 5.700 „melden sich weiterhin beim Innenministerium und können zur Inhaftierung ausfindig gemacht werden“, heißt es in der Folgenabschätzung auf der Website des Innenministeriums. Bemerkenswert ist, dass das umstrittene Vorhaben auf heftigen Widerstand von Menschenrechtsgruppen und Aktivisten gestoßen ist, doch Sunak ist weiterhin entschlossen, es bis Juli umzusetzen.

(Mit Beiträgen von Agenturen)

Autor
Heena Sharma

Heena Sharma ist eine digitale Journalistin, die hauptsächlich über aktuelle geopolitische Entwicklungen schreibt. @HeenaSharma0819




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